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Leuchtturm der Förderinitiative

Batterien im Verteilnetz

Arbeiten an einer Batteriefertigungslinie
© WWU/MEET

Ziel des zweiten Leuchtturms „Batterien in Verteilnetzen“ ist es, Strom - insbesondere aus Solaranlagen - gezielt vor Ort zu nutzen, zu speichern oder bedarfsgerecht einzuspeisen, um das Stromnetz zu entlasten. Darüber hinaus können Batterien auch direkt im Verteilnetz zu einem verbesserten Netzbetrieb beitragen und so den Netzausbaubedarf reduzieren.

Forschungsschwerpunkte sind elektrische oder elektrochemische Systeme zur Speicherung elektrischer Energie wie Batterien, Redox-Flow oder Doppelschicht-Kondensatoren sowie mechanische Speicher wie Druckluft-Speicher, Pumpspeicherkraftwerke oder Schwungräder. Auch neue Speicherkonzepte und die Untersuchungen zur Vernetzung dezentraler Speicher werden gefördert.

Beispielprojekte:

  • Im Projekt „Smart Region Pellworm“ wird eine stabile, kosteneffiziente und marktorientierte Elektrizitätsversorgung auf Basis erneuerbarer Energien mit Hilfe eines hybriden Speichersystems entwickelt. Dafür werden in dem Verbundvorhaben auch Netzdienstleistungen mit dem Speichersystem erbracht (Projektpartner: E.ON Hanse AG, Gustav Klein GmbH, Saft Batterien GmbH, Fachhochschule Westküste, Fraunhofer-Anwendungszentrum Systemtechnik und RWTH Aachen).
  • In einem Verbundprojekt der Firma Eisenhuth GmbH & Co. KG mit der Technischen Universität Clausthal werden neuartige Bipolarplatten und Dichtungswerkstoffe für Redox Flow Batterien untersucht. Durch die Optimierung der Herstellprozesse kann ein wichtiger Beitrag zur Effizienzsteigerung und zur kostengünstigen Herstellung der Komponenten von Redox-Flow-Batterien erreicht werden.
  • Batterien müssen zukünftig aufwändig vernetzt und teilweise zu größeren Einheiten hochskaliert werden. Da beides neue Herausforderungen mit sich bringt, erforscht und verbessert das Verbundprojekt zwischen dem Karlsruher Institut für Technologie, Heraeus Quarzglas GmbH & Co. KG, Freudenberg Forschungsdienste KG und die Martin-Luther-Universität Halle- Wittenberg die Komponenten von Vanadium-Redox-Flow- Batterien und erschafft neuartige Teststände zum Erproben dieser Materialien.

Bei den geförderten Nachwuchsgruppen handelt es sich um Grundlagenforschung an der Ruhr-Universität Bochum, der Westfälische Wilhelms-Universität Münster, am Leibniz Institut für Neue Materialien in Saarbrücken, an der Universität Ulm und am Zentrum für Sonnen- und Wasserstoff-Forschung am Standort Ulm.

 

Batterien im Versorgungsnetz: Zahl der Projekte nach thematischer Zuordnung (Stand Juni 2013).
© FIZ Karlsruhe
Gefördert durch die Bundesregierung aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages

Termine

24. April 2017
Group Exhibit Hydrogen + Fuel Cells + Batteries

8. Mai 2017
Energy Storage World Forum 2017

10. Mai 2017
Energy Storage Innovations Europe

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