ACTEnglish version
Elektrischer Speicher
BMBF
Dual-Ionen-Batterien 21.7.2017

Querschnitt eines mit einer Keramik-beschichteten Aluminium-Stromableiters
© Forschungszentrum Jülich

Innovatives, anionen­einlagerndes Batteriesystem

Wissenschaftler am MEET Batterieforschungszentrum der Westfälischen

Wilhelms-Universität Münster arbeiteten an einem neuen,

elektrochemischen Energiespeichersystem, der sogenannten

Dual-Ionen-Batterietechnologie. Dieses System soll schwerpunktmäßig in

stationären Anlagen zur Zwischenspeicherung von erneuerbaren Energien

zum Einsatz kommen und das Stromnetz stabilisieren.

Projektstatus Projekt abgeschlossen
Zyklenfestigkeit > 2.000
Energiedichte gravimetrisch (theoretisch) ca. 120 Wh/kg
Energiedichte gravimetrisch (praktisch) ca. 40 bis 50 Wh/kg
Anwendungsfelder, Beispiele Stationärspeicher
Projektlaufzeit Oktober 2012 bis Dezember 2016

Eine wichtige Möglichkeit der stationären Energiespeicherung stellen elektrochemische Energiespeicher, insbesondere Batterien, dar. Für stationäre Anwendungen, also beispielsweise zur Speicherung von Wind- oder Solarenergie, sind jedoch nicht unbedingt hohe Energiedichten notwendig, d. h. die Energiespeicherkapazität ist nicht wie im Auto durch die Größe oder das Gewicht der Batterie begrenzt. Im Vordergrund stehen bei diesen Anwendungen die Kostenstruktur und gute Leistungseigenschaften der Elektroden zur Kompensation von Lastspitzen, sowie eine hohe Sicherheit.

  • Funktionsweise der Dual-Ionen Zelle: (a) Ladeprozess und (b) Entladeprozess © MEET
  • Dual-Ionen Speichertechnologie: Vorteile und Chancen © MEET
  • Lade-/Entladezyklisierung von Dual-Ionen Zellen bei 60 °C bei unterschiedlichen Strömen © MEET
  • Querschnitt eines mit einer Keramik-beschichteten Aluminium-Stromableiters © Forschungszentrum Jülich
  • Forschungsschwerpunkte des Insider Projektes © MEET
  • Umweltfreundlich und kostengünstig sollen sie sein: Neue Materialien für die Dual-Ionen-Technologie stehen im Fokus des Projektes INSIDER. © MEET

Für die seit mehr als 25 Jahren kommerziell etablierte Lithium-Ionen-Technologie werden teure, metallhaltige Aktivmaterialien (unter anderem Kobalt, Nickel, Mangan) benötigt. Die sehr hohen Investitionskosten im Bereich der Aktivmaterialien zur Herstellung von Lithium-Ionen-Batterien (LIBs) machen daher eine Verwendung dieser Speichertechnologie in der Anwendung für großformatige stationäre Energiespeicher relativ unattraktiv. Die eingesetzten Kathodenmaterialien, typischerweise Lithium-Nickel-Kobalt-Mangen-Oxide, machen insgesamt einen sehr großen Kostenanteil von circa 21 Prozent der Lithium-Ionen-Zelle aus. Auch die Prozessierung der Materialien zu Elektroden, bei der typischerweise organische, giftige Lösungsmittel eingesetzt werden, ist sehr kostenintensiv, da die Lösungsmittel aufgrund ihrer hohen Toxizität aufgefangen und recycelt werden müssen. Außerdem bestehen Sicherheitsbedenken bezüglich der der Toxizität der teilweise eingesetzten Komponenten Kobalt und Nickel sowie der Verwendung von fluorierten Bindern zur Herstellung der Elektroden. Zudem wird für Nickel und insbesondere Kobalt die Frage der dauerhaften Verfügbarkeit, insbesondere für die langfristig benötigten großen Mengen diskutiert. 

Vor diesem Hintergrund ist die Entwicklung neuer kostengünstiger Batteriesysteme für die stationäre Nutzung ein wichtiger Bestandteil der Nutzbarmachung regenerativer Energiequellen und bildete somit den Ausgangspunkt des Forschungsprojektes INSIDER. Innerhalb des Projektes wurde die grundlegende Idee eines bereits seit den 1990ern bekannten Energiespeichersystems – der sogenannten Dual-Carbon-Batterie – aufgegriffen und ein demgegenüber modifizierter und deutlich verbesserter Systemaufbau, auf Basis eines optimierten Elektrolyten sowie weiterer Materialvariationen, entwickelt.

Großtechnische Energiespeicherung

Innerhalb des Forschungsprojektes INSIDER wurde erstmalig und erfolgreich das innovative Konzept der Dual-Ionen-Technologie für die Nutzung als stationärer Energiespeicher aufgestellt und die Zellchemie sukzessive sowie anwendungsorientiert weiterentwickelt. Bei dieser Speichertechnologie werden im Gegensatz zur Lithium-Ionen-Technologie keine Übergangsmetalloxide (Kobalt, Nickel, etc.) verwendet. Sowohl die Anode als auch die Kathode dieses Speichers kann aus graphitischen Kohlenstoffen bestehen und bildet die sogenannte Dual-Graphit-Zelle. Diese Kohlenstoffe können wiederum aus nachwachsenden Rohstoffen hergestellt werden, etwa durch thermische Behandlung von biologischen Materialien oder kohlenstoffhaltigen Abfallstoffen. Des Weiteren kann die Elektrodenprozessierung auf den Einsatz giftiger organischer Lösungsmittel und fluorierter Binder verzichten. Stattdessen können Wasser sowie biologische, zum Beispiel Zellulose-basierte Binder, wie man sie in Joghurt findet, eingesetzt werden. In Kombination mit den eingesetzten ionischen Flüssigkeiten als Elektrolyte kann ebenfalls eine hohe Sicherheit und lange Zyklenstabilität bzw. Lebensdauer dieser Speichertechnologie gewährleistet werden. Dieses System kann somit, vor dem Hintergrund der Nutzung erneuerbarer Energien, einen wichtigen Beitrag zur Schonung wichtiger Ressourcen leisten. Die gute elektrochemische Performanz und hohe Zyklenstabilität dieses Systems konnte bereits in zwei Patentanmeldungen und zahlreichen Publikationen veröffentlicht werden.

Entscheidende Weiterentwicklung dieser Dual-Ionen-Batterietechnologie"ist die Optimierung der Elektrolytkomponenten, insbesondere des Elektrolytsalz-Anions, was in einer deutlich höheren Stabilität und Sicherheit und somit einer um ein Vielfaches erhöhten Lebensdauer resultiert. Aus diesem Grund ist diese Technologie besonders attraktiv für die großtechnische stationäre Energiespeicherung.

Forschungsfokus und Optimierung

Im Zentrum des Verbundprojekts steht die Entwicklung des Dual-Ionen-Batteriesystems, bei dem im Gegensatz zur Lithium-Ionen-Batterie nicht nur Lithium-Ionen in die Anode, sondern zusätzlich Anionen in die Kathode interkaliert werden. Das Projekt fokussiert sich dabei auf folgende grundlegende Fragestellungen:

  • Aufbau eines grundlegendes Verständnisses zur Funktionsweise der Anionen-Interkalation in graphitische Kohlenstoffe unter Berücksichtigung der elektrochemischen Parameter
  • Identifikation und Optimierung bzw. Modifikation von Aktivmaterialien, die für die Einlagerung von Anionen geeignet sind und sich durch gute elektrochemische Eigenschaften kennzeichnen (hohe Kapazität, hohe Coulomb-Effizienz, hohe Energieeffizienz, hohe Kapazitätserhaltung, hohe Energiedichte bzw. spezifische Energie, etc.)
  • Analyse und Bewertung des Einflusses der Aktivmaterialeigenschaften auf die elektrochemische Performanz zur Abgabe von Materialempfehlungen
  • Identifikation und Optimierung von geeigneten Elektrolytkomponenten die sich für eine Anwendung in der Dual-Ionen-Batterie eignen (hochvolt- bzw. oxidationsstabile Elektrolyte und Anionen, wie u. a. ionische Flüssigkeiten)
  • Analyse und Bewertung des Einflusses der Elektrolyteigenschaften auf die elektrochemische Performance zur Abgabe von Empfehlungen für geeignete Elektrolytkomponenten
  • Aufbau einer Dual-Graphit-Batterie, bei der sowohl Anode als auch Kathode aus Graphit bestehen, und Untersuchung des Zusammenspiels zwischen Anode und Kathode bzgl. der elektrochemischen Eigenschaften und insbesondere der Langzeitstabilität
  • Untersuchung von weiteren Dual-Ionen-Systemen, die nicht auf Lithium basieren (z. B. Natrium-basierte Dual-Ionen-Systeme)
  • Untersuchung der Stabilität des Aluminium-Stromableiters bzgl. einer möglichen anodischen Auflösung in der Dual-Ionen-Zelle, insbesondere unter Verwendung neuartiger hochvoltstabiler Elektrolyte
  • Entwicklung und Untersuchung der Funktionsweise von keramischen Schutzschichten für den Aluminium-Stromableiter
  • Entwicklung einer „grünen“, umweltfreundlichen Elektrodenpräparation der Anionen-einlagernden Kathoden unter Verwendung von wässrigen Prozessierungsrouten
  • Untersuchung der Volumenänderungen der Kathoden während der Anionen-Interkalation und Optimierung der Elektrodenstruktur durch gezielte Einstellung der Porosität
  • Herstellung von neuartigen Kathoden-Aktivmaterialien, insbesondere Kohlenstoffen, aus nachwachsenden Rohstoffen (z. B. Holzabfälle, Melasse, Zuckerrübenschnitzel, Biomasse)
  • Aufskalierung der Dual-Ionen-Batterie vom Labormaßstab auf größere Zelltechnologien sowie deren Bewertung
  • Bewertung der Dual-Ionen-Technologie hinsichtlich ihrer Konkurrenzfähigkeit gegenüber anderen Batterietechnologien

Innerhalb des Projektes wurden Materialien für Stromsammler, Elektrolyt, Aktivmaterial und funktionelle Schichten auf ihre Eignung für die Dual-Ionen-Technologie untersucht, Modifizierungs- und Funktionalisierungsverfahren bewertet und die gesamte Prozesskette der Elektrodenfertigung zunächst abschnittsweise und anschließend integral im Technikums- und Pilotmaßstab evaluiert, um eine schnelle Marktverfügbarkeit der Dual-Ionen-Technologie zu erreichen.

Status und erzielte Ergebnisse des Projektes

Das Projekt INSIDER wurde Ende 2016 erfolgreich abgeschlossen. Das Dual-Ionen-Energiespeichersystem, mit praktisch erreichbaren spezifische Energien von über ≈ 40-50 Wh/kg und dem Einsatz von kostengünstigen Elektrodenmaterialien, ist besonders attraktiv für stationäre Speicheranwendungen, die insbesondere zur effektiven Zwischenspeicherung erneuerbarer Energien zwingend erforderlich sind. Im Rahmen unserer Forschungsarbeiten konnten zwei innovative Patente zur wirtschaftlichen Nutzung der Dual-Ionen-Batterie angemeldet werden [1, 2].

Aufgrund der engen Verwandtschaft mit der Lithium-Ionen-Technologie können viele Produktionsschritte für die Dual-Ionen-Batterie aus dem marktreifen Portfolio der Lithium-Ionen-Fertigung adaptiert werden. Dies beinhaltet vor allem die Prozessierung der Elektroden, insbesondere der wässrigen Elektrodenpräperation, als auch die Verarbeitung der Elektroden zu elektrochemischen Zellen. Die systemspezifischen Modifizierungs- und Funktionalisierungsverfahren zur Herstellung maßgeschneiderter Materialien (z. B. für Stromsammler, Elektrolyten und Aktivstoffen) wurden frei zugänglich veröffentlicht und anschließend integral im Technikumsmaßstab evaluiert, um eine schnelle Marktverfügbarkeit der Dual-Ionen-Technologie zu erreichen. Darüber hinaus hat 2014 das Unternehmen Power Japan Plus [3] angekündigt ein ähnliches Speichersystem zu kommerzialisieren, welches sich durch die Nutzung eines anderen Elektrolyten von unserem System unterscheidet, jedoch im Hinblick der Sicherheit und Langzeitstabilität gegenüber dem von uns entwickelten System deutlich unterlegen ist. Die im Projekt aufgezeigten deutlichen Verbesserungen gegenüber der Power-Japan-Plus-Technologie konnten bereits in diversen Publikationen dargestellt werden.

  1. M. Winter, S. Passerini, S. F. Lux, P. Bieker, T. Placke, H.-W. Meyer, DE-10-2011-054-119.5. https://www.google.ch/patents/DE102011054119A1
  2. M. Winter, S. Passerini, S. F. Lux, P. Bieker, T. Placke, H.-W. Meyer, DE-10-2011-054-122.5. https://www.google.ch/patents/DE102011054122A1
  3. powerjapanplus.com

Teilvorhaben

AG Winter, WWU Münster
Im Fokus dieses Teilprojektes stand der Aufbau eines grundlegenden Verständnisses zur Funktionsweise der Anionen-Interkalation in graphitische Kohlenstoffe unter Berücksichtigung der elektrochemischen Parameter. Ein weiterer Schwerpunkt war die Identifikation und Optimierung bzw. Modifikation von Aktivmaterialien, die für die Einlagerung von Anionen geeignet sind und sich durch gute elektrochemische Eigenschaften kennzeichnen (hohe Kapazität, hohe Coulomb-Effizienz, hohe Energieeffizienz, hohe Kapazitätserhaltung, hohe Energiedichte bzw. spezifsche Energie, etc.). In gleichem Maß war die Identifikation und Optimierung von geeigneten Elektrolytkomponenten die sich für eine Anwendung in der Dual-Ionen Batterie eignen (hochvolt- bzw. oxidationsstabile Elektrolyte und Anionen, wie u.a. ionische Flüssigkeiten) von hoher Bedeutung. Übergreifendes Ziel war die Analyse und Bewertung des Einflusses der Aktivmaterial- und Elektrolyteigenschaften auf die elektrochemische Performance zur Abgabe von Materialempfehlungen. Abschließend sollte eine Bewertung der Dual-Ionen-Technologie hinsichtlich ihrer Konkurrenzfähigkeit gegenüber anderen Batterietechnologien erfolgen.

AG Wiemhöfer, WWU Münster
Das Teilprojekt konzentrierte sich auf die Herstellung von 5-V-stabilen Elektrolytsystemen. Die Entwicklung von Elektrolytmaterialien beschränkte sich nicht nur auf die Synthese neuer Flüssigelektrolyte mit erhöhter thermischer Stabilität, sondern umfasste auch Arbeiten an neuartigen funktionellen Gel-Hybridsystemen.

AG Guillon/Uhlenbruck, FZ Jülich
Die Hauptaufgabe bestand in der Entwicklung von festen elektronenleitenden und korrosionsbeständigen Stromableiter-Schutzschichten. Diese Arbeiten umfassten drei wesentliche Verfahrensschritte: (i) die Aufbereitung des durch die Projektpartner zur Verfügung gestellten Materials (Vermeidung von Agglomeraten vor der Beschichtung), (ii) die eigentliche Beschichtung, (iii) die Trocknung und Wärmebehandlung zwecks Erreichens der gewünschten Phase an der Oberfläche des Aktivmaterials, ohne dieses Material (bzw. auch die Tragstruktur) selbst zu schädigen. Hierfür eigneten sich zwei Verfahren: die Sol-Gel-Methode und die chemische Gasphasenabscheidung (CVD) für eine flächige Beschichtung.

AG Wirth, FAU Erlangen
Die Herstellung, Modifikation und Funktionalisierung kohlenstoffhaltiger Elektrodenmaterialien für eine optimale Anionen-Einlagerung stand im Mittelpunkt dieses Projektes. Diese kohlenstoffhaltigen Materialien wurden durch Funktionalisierung der Oberfläche hinsichtlich ihrer elektrochemischen Eigenschaften optimiert, u. a. durch Entfernen von amorphen Kohlenstoffschichten und/oder oberflächlicher Funktionalisierung. Letzteres wurde durch eine trockene Beschichtung der Materialien mit nanoskaligen Partikeln und durch Abscheidung kovalent gebundener dünner Schichten mit dem ALD-Prozess erreicht.

AG Kwade, TU Braunschweig
Ziel der AG Kwade war die partikel- und verfahrenstechnische Entwicklung von Prozessen zur Konditionierung von Aktivmaterialien und zur Fertigung leistungsfähiger Elektrodenstrukturen für Dual-Ionen Energiespeicher. Die zentrale Herausforderung bei der Entwicklung dieser Speichertechnologie war, die Material- und Elektrodenstruktur (Porenradienverteilung) im Hinblick auf die Effizienz der Anioneneinlagerung gezielt einzustellen. Die AG Kwade zielte darauf ab, die Ergebnisse in Struktur-Eigenschaftsbeziehungen und unter Einbeziehung der Prozesstechnik in Prozess-Struktur-Eigenschaftsbeziehungen zu überführen. Damit konnte ein Zusammenhang von Ursache und Wirkung geschaffen und ein fundiertes Prozessverständnis entwickelt werden, um so eine gezielte Weiterentwicklung der Dual-Ionen-Energiespeicher  voranzutreiben.

Publikationen

Publikation 1
G. Schmuelling, T. Placke, R. Kloepsch, O. Fromm, H.-W. Meyer, S. Passerini, M. Winter, "X-ray diffraction studies of the electrochemical intercalation of bis(trifluoromethanesulfonyl)imide anions into graphite for dual-ion cells", Journal of Power Sources, 2013, 239, Pages 563-571; DOI: 10.1016/j.jpowsour.2013.03.064
URL: http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0378775313004564  

Publikation 2
T. Placke, O. Fromm, S. Rothermel, G. Schmuelling, P. Meister, H.-W. Meyer, S. Passerini, M. Winter, “Electrochemical Intercalation of Bis(trifluoromethanesulfonyl) imide Anion into Various Graphites for Dual-ion Cells”, ECS Trans., 2013, 50(24), Pages 59-68; DOI: 10.1149/05024.0059ecst
URL: http://ecst.ecsdl.org/content/50/24/59

Publikation 3
T. Placke, S. Rothermel, O. Fromm, P. Meister, S. F. Lux, J. Huesker, H.-W. Meyer, M. Winter, “Influence of Graphite Characteristics on the Electrochemical Intercalation of Bis(trifluoromethanesulfonyl) imide Anions into a Graphite-based Cathode”, J. Electrochem. Soc., 2013, 160(11), Pages A1979-A1991; DOI: 10.1149/2.027311jes
URL: http://jes.ecsdl.org/content/160/11/A1979

Publikation 4
S. Rothermel, P. Meister, G. Schmuelling, O. Fromm, H.-W. Meyer, S. Nowak, M. Winter, T. Placke, “Dual-Graphite Cells based on the Reversible Intercalation of Bis(trifluoromethanesulfonyl) imide Anions from an Ionic Liquid Electrolyte“, Energy & Environmental Science, 2014, 7(10), Pages 3412-3423; DOI: 10.1039/C4EE01873G
URL: http://pubs.rsc.org/en/Content/ArticleLanding/2014/EE/C4EE01873G

Publikation 5
P. Meister, V. Siozios, J. Reiter, S. Klamor, S. Rothermel, O. Fromm, H.-W. Meyer, M. Winter, T. Placke, “Dual-Ion Cells based on the Electrochemical Intercalation of Asymmetric Fluorosulfonyl-(trifluoromethanesulfonyl) imide Anions into Graphite”, Electrochim. Acta, 2014, 130, Pages 625-633; DOI: 10.1016/j.electacta.2014.03.070
URL: http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0013468614005817

Publikation 6
T. Placke, G. Schmuelling, R. Kloepsch, P. Meister, O. Fromm, P. Hilbig, H.-W. Meyer, M. Winter, “In situ X-ray Diffraction Studies of Cation and Anion Intercalation into Graphitic Carbons for Electrochemical Energy Storage Applications”, Z. Anorg. Allg. Chem., 2014, 640(10), Pages 1996-2006; DOI: 10.1002/zaac.201400181
URL: http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1002/zaac.201400181/abstract

Publikation 7
O. Fromm, P. Meister, X. Qi, S. Rothermel, J. Huesker, H.-W. Meyer, M. Winter, T. Placke, “Study of the Electrochemical Intercalation of Different Anions from non-aqueous Electrolytes into a Graphite-based Cathode”, ECS Trans., 2014, 58(14), Pages 55-65; DOI: 10.1149/05814.0055ecst
URL: http://ecst.ecsdl.org/content/58/14/55

Publikation 8
S. Rothermel, P. Meister, O. Fromm, J. Huesker, H.-W. Meyer, M. Winter, T. Placke, “Study of the Electrochemical Behavior of Dual-Graphite Cells using Ionic Liquid-based Electrolytes”, ECS Trans., 2014, 58(14), Pages 15-25; DOI: 10.1149/05814.0015ecst
URL: http://ecst.ecsdl.org/content/58/14/15

Publikation 9
T. Placke, V. Siozios, S. Rothermel, P. Meister, C. Colle, M. Winter, “Assessment of Surface Heterogeneity: A Route to Correlate and Quantify the 1st Cycle Irreversible Capacity Caused by SEI Formation to the Various Surfaces of Graphite Anodes for Lithium Ion Cells”, Zeitschrift für Physikalische Chemie, 2015, 229(9), Pages 1451-1469; DOI: 10.1515/zpch-2015-0584
URL: https://www.degruyter.com/view/j/zpch.2015.229.issue-9/zpch-2015-0584/zpch-2015-0584.xml

Publikation 10
A. Heckmann, P. Meister, H.-W. Meyer, A. Rohrbach, M. Winter, T. Placke, “Synthesis of Spherical Graphite Particles and Their Application as Cathode Material in Dual-Ion Cells”, ECS Transactions, 2015, 66(11), Pages 1-12; DOI: 10.1149/06611.0001ecst
URL: http://ecst.ecsdl.org/content/66/11/1

Publikation 11
J. Huesker, M. Winter, T. Placke, “Dilatometric Study of the Electrochemical Intercalation of Bis(trifluoromethanesulfonyl) imide and Hexafluorophosphate Anions into Carbon-Based Positive Electrodes”, ECS Transactions, 2015, 69, Pages 9-21; DOI: 10.1149/06922.0009ecst
URL: http://ecst.ecsdl.org/content/69/22/9

Publikation 12
K. Beltrop, P. Meister, S. Klein, A. Heckmann, M. Grünebaum, H.-D. Wiemhöfer, M. Winter, T. Placke, “Does Size really Matter? New Insights into the Intercalation Behavior of Anions into a Graphite-Based Positive Electrode for Dual-Ion Batteries”, Electrochimica Acta, 2016, 209, Pages 44-55; DOI: 10.1016/j.electacta.2016.05.012
URL: http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0013468616310453

Publikation 13
P. Meister, G. Schmuelling, M. Winter, T. Placke, “New Insights into the Uptake/Release of FTFSI- Anions into Graphite by Means of in situ Powder X-Ray Diffraction”, Electrochemistry Communications, 2016, 71, Pages 52-55; DOI: 10.1016/j.elecom.2016.08.003
URL: http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S1388248116301795

Publikation 14
A. Heckmann, M. Krott, B. Streipert, S. Uhlenbruck, M. Winter, T. Placke, “Suppression of Aluminum Current Collector Dissolution by Protective Ceramic Coatings for Better High-Voltage Battery Performance”, ChemPhysChem, 2017, 18, Pages 156-163; DOI: 10.1002/cphc.201601095
URL: http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1002/cphc.201601095/abstract;jsessionid=70018344B80044C1FE7032CCB1F81CD3.f03t01

Publikation 15
P. Meister, X. Qi, R. Klöpsch, E. Krämer, B. Streipert, M. Winter, T. Placke, “Anodic Behavior of the Aluminum Current Collector in Imide Based Electrolytes - Influence of the Solvent, the Operating Temperature and the Native Oxide Layer Thickness”, ChemSusChem, 2017, 10(4), Pages 804-814; DOI: 10.1002/cssc.201601636
URL: http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1002/cssc.201601636/abstract

Publikation 16
P. Meister, O. Fromm, S. Rothermel, J. Kasnatscheew, M. Winter, T. Placke, “Sodium-Based vs. Lithium-Based Dual-Ion Cells: Electrochemical Study of Anion Intercalation/De-Intercalation into/from Graphite and Metal Plating/Dissolution Behavior”, Electrochimica Acta, 2017, 228, Pages 18-27; DOI: 10.1016/j.electacta.2017.01.034
URL: http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0013468617300348

Gefördert durch die Bundesregierung aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages

Termine

21. September 2017
Elektromobilität im ÖPNV

25. September 2017
EU PVSEC 2017

26. September 2017
Batterien für Bordnetze, Hybrid- und Elektrofahrzeuge

» Alle Termine

Infobox

Forschungsförderung

Das Informationssystem EnArgus bietet Angaben zur Forschungsförderung, so auch zu diesem Projekt.