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Analyse 9.1.2015

Die Grafik zeigt mögliche Interaktionen zwischen den Energiesektoren, sowie eine Auswahl von wichtigen Umwandlungstechnologien.
© Fraunhofer IFAM

Unflexible Stromerzeugung ausgleichen

Im Forschungsprojekt „Multi-Grid-Storage“ analysierten Forscher Maßnahmen zum Ausgleich unflexibler Stromerzeugung durch Verknüpfung der Strom-, Gas- und Wärmeversorgung. Ziel war es, die in Deutschland erforderlichen Speicher- und Ausgleichsmaßnahmen, eine Identifikation sinnvoller Interaktionen und um eine Erarbeitung von Anhaltspunkten für deren systematische Optimierung zu entwickeln.

Projektstatus Analyse der verschiedenen Ausgleichs- und Speichermöglichkeiten abgeschlossen
Laufzeit Juli 2012 bis Dezember 2014

Eine stärker auf erneuerbare Energien abgestellte Energieversorgung benötigt aufgrund der damit verbundenen fluktuierenden Erzeugung in erheblichem Maße Pufferkapazitäten, die zeitweise Überschüsse aufnehmen und sich in Zeiten der Unterdeckung aktivieren lassen. Es deutet einiges darauf hin, dass der effiziente Umgang mit den regenerativ erzeugten Energien leichter fällt, wenn die Verknüpfungsmöglichkeiten zwischen den drei Systemen Stromnetz, Gasnetz und Wärmeversorgung und die damit verbundenen Synergien ausgeschöpft werden. In diesem Forschungsvorhaben ging es entsprechend um eine Analyse dieser Ausgleichsmaßnahmen, eine Identifikation sinnvoller Interaktionen und um Vorschläge zur Verbesserung der Rahmenbedingungen für den Betrieb dieser Technologien.

  • Verknüpfung der Energiewandler zu „Speicherketten“ © Fraunhofer IFAM
  • Modelaufbau am Beispiel der Wärmekette © Fraunhofer IFAM
  • Beispielhafter Einsatzplan der Energiewandler © Fraunhofer IFAM

Speichermöglichkeiten und Versorgungssituation

Im Forschungsprojekt „Multi-Grid-Storage“ wurden Maßnahmen zum Ausgleich unflexibler Stromerzeugung durch Verknüpfung der Strom-, Gas- und Wärmeversorgung analysiert. Zunächst wurden einzelne Maßnahmen und Energieumwandlungsketten analysiert und eine sinnvolle Verknüpfung verschiedener Versorgungoptionen bewertet.
Im Im weiteren Verlauf des Forschungsvorhabens wurde das Modell MuGriFlex entwickelt, mit dem verschiedene Ausgleichs- und Speichermöglichkeiten analysiert werden konnten. Erste Ergebnisse können auf der Projekthomepage eingesehen werden. Der Abschlussbericht wird zurzeit erstellt.

Die Systemanalyse der oben genannten Energiewandlungsketten wurede vom Fraunhofer IFAM durchgeführt und entstand im Rahmen eines kooperativen, thematischen Verbundes mit vier weiteren Forschungsinstituten, die sich im Rahmen der Förderinitiative Energiespeicher mit weiteren Systemanalysen beschäftigen.

Gefördert durch die Bundesregierung aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages

Termine

24. Januar 2018
6. Batterieforum Deutschland

13. März 2018
Energy Storage Europe 2018

13. März 2018
Energiespeicher & Wärmepumpentechnologie

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Projektadressen

Ansprechpartner
  • Max Fette
    Fraunhofer-Institut für Fertigungstechnik und Angewandte Materialforschung IFAM - OE Energiesystemanalyse
Weitere Adressen

Infobox

Forschungsförderung

Das Informationssystem EnArgus bietet Angaben zur Forschungsförderung, so auch zu diesem Projekt.