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Schwerpunkt der Förderinitiative

Wärme speichern

Die angebotsorientierte Beladung von Wärme- oder Kältespeichern kann einen effektiven Beitrag zur Stabilisierung der Stromnetze leisten.
© Urbaneck, Chemnitz

Viel versprechende Optionen bei der Erforschung von thermischen Speichern liegen in der Entwicklung innovativer Materialien, Systeme und Prozesse. Ziel ist es, die Energiedichte und Leistung zu vergrößern sowie Speicherverluste zu minimieren. Das Augenmerk liegt dabei auf der Speicherung von Latentwärme im Phasenwechsel und Reaktionswärme in chemischen Reaktionen. Die Forschungsförderung in diesem Bereich deckt ein breites Spektrum ab. Projekte aus der Grundlagenforschung, technologieorientierte Ansätze sowie Projekte mit Bezug zu erneuerbaren Energien werden gefördert. Ziel: Optionen der thermischen Speicherung langfristig wirtschaftlich zu gestalten. Optimiert werden hier etwa die Eigenschaften von bereits bekannten Phasenwechselmaterialien (PCM). Daneben werden auch eine Reihe ganz neuer thermochemischer Materialien charakterisiert und im Labormaßstab auf ihre prinzipielle Eignung getestet. Ein Teil der Arbeiten findet in Nachwuchsgruppen statt. Junge, in der Forschung bereits erfahrene Wissenschaftler/innen erhalten die Chance, ihre Forschungsansätze mit einer eigenen Arbeitsgruppe zu verfolgen. In einer dieser Gruppen wird z. B. ein neuartiges Konzept eines Absorptionsspeichers speziell für thermische Solaranlagen erarbeitet. Sie soll später für die Wärmespeicherung in Privathaushalten und in der Industrie eingesetzt werden.

 

Wärme speichern: Zahl der Projekte nach thematischer Zuordnung (Stand Juni 2013).
© FIZ Karlsruhe
Gefördert durch die Bundesregierung aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages

Termine

28. März 2017
Haus der Technik: Basiswissen Batterie

28. März 2017
Haus der Technik: Vorseminar zur Kraftwerk Batterie

28. März 2017
Batterietagung 2017

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